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 Sabina & Mitja HERIC, Poèehova 82, 2211 Pesnica pri Mariboru, Slovenija

 tel. ++386 2 653 24 61, ++386 41 620 609 , E-mail sabina.spevan@triera.net

 

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DAS BOXERZWINGER SCHIWA'S IMPERIUM         (1999-2009)

 

Warum?

Warum die Rasse Boxer?

 

Sabina:

Wenn ich mich poetisch ausdrücke, dann kann ich sagen, daß der Boxer mir in die Wiege gelegt wurde. Ich lebe schon 30 Jahre mit ihnen. Ich hatte keine andere Wahl und wollte sie auch nie haben.  

Der Charakter des Boxers – das ist mein zweites Ich.

Mutig, elegant, spielerisch, eifersüchtig, hingebungsvoll bis zum Ende und noch weiter, neugierig, oberflächlich, lebhaft, aktiv, faul, gesellig – in Momenten, in denen er Gesellschaft will, wütend wenn man es am wenigstens erwartet, für die Familie, seine Geliebten und für Sachen, die ihm am Herzen liegen, bereit bis zum Ende zu kämpfen, wobei er keine Mittel wählt – das ist der Boxer, das bin ich.

 

Mitja:

Im Gegensatz zu Sabina, hatte ich eine zweite Wahl. Aber da ich in den jungen Jahren gerade Sabina wollte, musste ich folglich auch den Boxer auswählen. In der Zeit als ich mit Sabina befreundet war, habe ich bei ihr zu Hause Pinki, Nana, Neja, Nelly und Lakosta, die schon ausgewachsene Boxer waren, kennengelernt. Als ich im Jahr auf dem Hof zum ersten mal mit dem Wurf gestrommter Welpen in Berührung kam, stand ich wie ein Baum inmitten des Hofes. Alle Welpen kamen nämlich auf mich zu und machten sich an meine Hosenbeine und Schnürsenkel ran, ein Schock sogesagt. Es verging aber nicht viel Zeit, als Sabina und ich unter einem Dach zusammenlebten. Das bedeutete, dass ich den Boxer akzeptiert hatte. Gerade diese Boxer haben die Angst vor Hunden vertrieben, die in mir seit meiner Kindheit tief verankert war. Von Tag zu Tag kriechte der Boxer unter meine Haut. Heute kann ich mir ein Leben ohne den Boxer nicht vorstellen.  

 

WER?

Wer sind wir?

 

Sabina:

Ich bin in einer fünfköpfigen Familie aufgewachsen. Als jüngstes Kind wurde ich verwöhnt, zur gleichen Zeit aber neben zwei älteren Brüdern gelernt, dass man im Leben kämpfen muss, wenn man sich etwas wirklich vom Herzen wünscht. Ab der 5. Klasse der Grundschule habe ich auf die eine oder andere Art an Hundeausstellungen teilgenommen. Wenn ich bei der Ausstellung war, musste ich auf die Hunde aufpassen, da in jener Zeit von mobilen Hundeboxen noch keine Sprache war. Wenn ich aber zu Hause blieb, musste ich auf die Hunde, die zu Hause geblieben waren, aufpassen. Mit achtzehn bin ich Richterin für die Rasse Boxer geworden und somit hat sich mein Wunsch und der Wunsch meiner Mutter erfüllt. Zwei Jahre später wurde ich zur internationalen Richterin. Zur selben Zeit habe ich auch die Prüfung zum Lehrmeister der ersten Stufe bestanden, die gestrommte Hündin Faa ausgebildet, mit der ich aber nie bis zur Prüfung kam, erneut die gestrommte Hündin Nelly ausgebieldet, mit der  die Prüfung ISP 1 erst im zweiten Anlauf klappte. Mit neunzehn habe ich festgestellt, dass Mitja, mit dem ich schon zwei Jahre lang befreundet war, mein Partner sein könnte. Ich wollte ihm zeigen und beweisen, dass die Welt der Kynologie schon ist. Ich wollte auch vom ganzen Herzen ein Kind mit ihm haben. Meine Mutter hat das erkannt und mir im Jahr 1996 die gestrommte Hündin Schiwa Filbetinska, die Tochter von Nelly Filbetinska in Led dels Segadors, eines Nachfahren des legendären Schönlings Teck dell Colle del’Infinito, geschenkt.

 

Mitja:

Ich bin ebenfalls in einer fünfköpfigen Familie großgeworden. Ich habe zwei jüngere Schwestern. Bei uns zu Hause hatten wir nie Hunde, da mein Vater sie nicht mochte. Wir hatten nur eine Katze, die aber nicht ins Hause durfte und sich so mehr bei den Nachbarn im Stall aufhielt als bei uns. Zu jener Zeit hatten wir keine Computer und nicht so viele Fernsehprogramme oder Technologie wie heute, deshalb haben wir uns als Kinder in unserer Freizeit meist draußen auf der Straße, im Spielhof und auf dem Bauernhof aufgehalten. Während wir spielten, trafen wir mehrmals auf einen Hund, der angeleint war und der wild auf uns zulief oder auf einen Hund, der beim offenen Zaun auf die Straße lief. Diese Umstände haben dazu geführt, dass ich Angst vor Hunden bekam. Als ich Sabina kennenlernte, begegnete ich den Boxer, weil ich Sabina vertraute und so folglich auch den Boxern vertraute. Mit der Zeit verflog die Angst vor den Hunden. Sabina und ihre Eltern zeigten mir die Welt der Kynologie, die ich kennenzulernen began und in der ich mich später auch wiederfand. Zuerst half ich bei den Ausstellungen auf die Hunde aufzupassen, später bekam ich aber die Möglichkeit den Richtern einen Hund im Vorführring zu präsentieren. Ich habe viel von Sabina und meiner Schwiegermutter Jožica gelernt, später auch durch das Beobachten der professionellen Hundevorführer. Sabina sorgte dafür, dass die Boxer, die wir zu Hause hatten, an Ausstellungen teilgenommen haben und dass sie ausgebildet wurden. So wuchs der Wunsch in mir, noch mehr auf dem Gebiet der Hundeausbildung zu lernen. So habe ich im Jahr 2000 die Lizenz zum Markierer der unteren Stufe bekomen und heute bilde ich allein meinen eigenen Hund aus. J

WANN?

Wann haben wir angefangen?

 

Das ist der Anfang, das Jahr 1996 und Schiwa Filbetinska (eine gestrommte Hündin). Mit ihr hat mich die Mutter Jožica im richtigen Augenblick motiviert, vor allem aber auch Mitja, der eine neue Herausforderung gebraucht hat. Die Herausforderung einen eigenen Hund auszustellen. Bis zum jenen Augenblick half er die Filbetiner auszustellen und das war es nicht. Wenn du etwas Eigenes in den Händen hälst, etwas das nur dir gehört, dann ist die Verantwortung und das Gefühl ... anders.

Mit Schiwa reisten wir durchs halb Europa, erreichten beneidenswerte Erfolge: Schiwa gewan nicht nur viele Jahressieger- und Klubsiegertitel, sondern den Titel der europäischen Siegerin in Tuln. Sie war auch die schönste Hündin Sloweniens und auch die internationale Siegerin (damals noch mit 5 CACIB Titeln aus drei verschiedenen Ländern). Bald neigte sich ihre erfolgreiche Ausstellungskariere dem Ende zu. Im Jahr 1999 haben wir das Zuchthaus registriert. Schiwa war drei Jahre alt. Die Suche nach einem geeigneten Rüden began. Plato v. d. Hazenberg wurde für unseren ersten Wurf ausgewählt, den ich nicht näher vorzustellen brauche, da er zu jener Zeit als einer der meistgesuchten Zuchtrüden auf der Welt galt. So machten wir uns im September 1999 auf den 1400 km langen Weg nach Holland. Das Resultat dieser Paarung war unser erster Wurf, der Ende November das Licht der Welt erblickte und den Namen unseres Boxerzwinger trug - SCHIWA'S IMPERIUM.

 

Die ersten gelben Vertreter des Boxers Schiwa's Imperium – Hoss und Horacij.

 

WIE?

Wie arbeiten wir?

Wir haben unseren eigeinen Typ des Boxers, der uns am meisten gefällt. Es ist uns nicht wichtig, ob dieser Typ gerade in »Mode« ist. Unsere Vision ist es, die Boxer aus Schiwa's Imperium in der Menge einen Erkennungswert haben. Bis zu diesem Zeitpunkt entspricht die Mehrheit diesem Standard, es gibt aber auch Ausnahmen. Logisch. Wir bemühen uns dafür zu sorgen, dass die Hündinnen, die für die weitere Zucht vorgesehen sind, zu Hause aus den eigenen Wurfen, die der Linie Schiwa's Imperium entsprechen, hervorkommen, und werden uns auch weiterhin bemühen dieses Ziel zu verfolgen. Nur so bleiben wir unserer Arbeit treu.  Einer der wichtigsten Faktoren ist dieser: der Welpe (die Hündin) muss schon in den ersten Stunden oder Tagen nach dem Wurf auffallen. Die Hündin muss das gewisse Etwas haben, dass nicht beschrieben werden kann. Jožica trägt noch immer viel dazu bei. Es sind schon viele Welpen durch ihre Hände gegangen. Auf jeden Fall muss aber der Welpe die typischen Charakteristika des Boxers haben. Es ist schwer vorzusehen wie sich so ein Welpe entwickeln wird. Im Alter von 9 Wochen kann ein Mensch bzw. Züchter schwer behaupten, dass aus einem Welpen einst ein guter Ausstellugshund wird.  Zur erfolgreichen Zucht gehört auch an Ausstellungen teilzunehmen und dafür braucht man nicht unbedingt eine Chapmionhündin. Sie hin und wieder auf den Ausstellungen zu präsentieren, sorgt dafür auf sich aufmerksam zu machen, neue Kontakte in der Welt der Boxer zu knüpfen und viele Informationen zu bekommen, die bei der Zucht hilfreich sein könnten. Im Grunde lernen wir ein ganzes Leben lang, sowohl durch gute oder schlechte Erfahrungen. In der Welt der Boxer muss man gesehen werden und auffallen, aber immer im Rahmen bleiben. Nie und nimmer darf man aber vergessen, dass diese Rasse eine Arbeitsrasse ist. Dafür spricht die Tatsache, dass wir in unserem Haus nie und nimmer, nicht bei Schiwa's Imperium und auch nicht bei den Filbetinern einen Hund ohne Arbeitsprüfung gehabt haben (zumindest der grundlegenden).

Unseren Regeln nach bekommt die Hündin ihre Zuchterlaubnis im Alter von 18 Monaten. Bei uns beeilen wir uns nicht, stattdessen warten wir lieber, dass die Hündin reif wird und paaren sie im Alter von zwei Jahren, oder sogar noch älter, zum ersten mal. Bei der Auswähl des geeigneten Zuchtrüden beachten wir in erster Linie, dass uns der Rüde gefällt, in zweiter  Linie sehen wir uns dann sein Ahnenbaum an und vergleichen ihn mit den Ahnenbaum unserer Hündin. Danach suchen wir seine Qualitäten, mit denen wir die Mängel unserer Hündin auszugleichen versuchen. Wenn der Rüde seiner Blutlinie nach interessant für uns ist, überprüfen wir seine Gesundheit und die Gesundheit seiner Ahnen (Hüften, Herz, Rücken, ...), dann finder wir statistische Daten über die Ahnen des Zuchtrüden und überprüfen, ob eventuelle genetische Fehler übertragen werden können. So erstellen wir einen Ahnenbaum eine potenziellen Wurfes und analysieren alle Daten, die wir ermitteln konnten. Dann kommt noch die Kalkulation der Kosten dazu, die eine Paarung mit sich bringt (der Sprung, die Reisekosten, die Aufenthaltskosten). Alle angeführten Phasen können nicht immer erfolgen, da es schon passiert ist, dass wir unsere Hündin mit einem Rüden gepaart haben, der bis zu jenem Zeitpunkt noch keinen Sprung oder außerordentlich wenige hinter sich hatte.

In der Zeit der Erwartung, kümmern wir uns um die zukünftige Mutter, nicht anders als zuvor, wir erlauben auf den Spaziergängen kein Toben oder Laufen mit anderen Hunden. Gegen Ende verwöhnen wir sie ein wenig mit Leckerließ  und geben ihr Nahrung, die für eine trächtige Hündin geeignet ist. Ein paar Tage vor dem Werfen bereiten wir ihr einen geeigneten Platz vor. Das Werfen selber passiert unter den wachsamen Augen von Jožica und Sabina, die als einzige Personen die ersten drei bis fünf Tage nach dem Werfen für die Welpen sorgen. Erst danach lernen auch die anderen Familienmitglieder die kleinen Bündel kennen.

 

WAS?

Was ist unsere Vision?

Unsere Vision und Wunsch zugleich ist es, körperlich und geistig gesunde Boxer, Boxer des Typen Schiwa's Imperium, zu züchten. Bis vor Kurzem war unsere Linie typisch gestrommmt, in den letzten zwei Wurfen jedoch, bekamen wir auch einige gelbe Rüden und eine gelbe Hündin.

 

Die erste Hündin aus der Zucht Schiwa's Imperium,

die den Titel des Atibox Siegers gewan.

 

WEM?

Wem und wie verkaufen wir die Boxer?

Es ist wichtig, dass der Boxer in gute Hände und eine geeignete Umgebung kommt. Es ist auch wichtig, dass er beim neuen Besitzer sein Leben in vollen Zügen genießt und dass der neue Besitzer ihn gut behandelt und ihn gerne hat.  Eines der Zeichen, dass der eventuelle Käufer (ein Kandidat für den Käufer) für den Boxer geeignet ist, ist der erste Kontakt zwischen uns und dem Kandidaten. Ebenso wichtig ist der erste Kontakt zwischen dem Kandidaten und dem Welpen. Manchmal lehnen wir die Kandidaten schon nach dem ersten Telefonat ab, dem Gefühl nach, dass sie als neue Boxerbesitzer nicht geeignet wären. Am leichtesten trefen wir die Wahl, wenn der Kandidat persönlich bei uns vorbei kommt, sich den Wurf und auch andere ausgewachsenen Boxer. Sie lernen immer zuerst alle unsere Hunde kennen bevor ihnen die Welpen gezeigt werden. Dabei beobachten wir den ersten Kontakt des Käufers mit dem Welpen und dem ausgewachsenen Hund. So bekommen wir einen positiven Eindruck, den ein Kandidat auf uns machen muss. Im Gespräch über die Rasse selber, die Erziehung, die Nahrung, die Gesundheit, dem Zweck des Boxers usw., hinterläßt der Kandidat noch weitere Eindrücke. Wenn diese gut sind, wird er zum zukünftigen Boxerbesitzer.   

Bis jetzt haben wir noch nie eine Anzahlung für einen Welpen genommen. Eine Reservation und die Reihenfolge blieb immer im Rahmen der mündlichen Absprache. Vieleicht ist diese Regel nicht gut, da es schon mehrmals passiert ist, dass wir einige geeignete Kandidaten zu anderen Züchtern schicken mussten, weil die Hunde reserviert waren, später wurde die Reservierung aber widerrufen. Wir zwängen nie einen gewissen Welpen den Kunden an. Wir geben auch keine Versprechen, dass der Käufer einen zukünftigen Champion ausgewählt hat. Der Käufer wird auch nicht mit Verträgen gebunden, dass er mit dem Hund eine Arbeitsprüfung absolvieren muss, dass er mit dem Hund an Ausstellungen teilnehmen muss, dass er züchten muss, ... Jeder kauft den Hund für sich selber, jeder hat seine eigenen Verpflichtungen sowohl zu Hause als beruflich, seine eigenen Hobbies und seine eigenen Überzeugung. Wenn er aus dem eignen Willen heraus entscheidet, etwas mit dem Hund zu tun, freuen wir uns sehr und bieten ihm unsere Hilfe an, unterstützen ihn, soweit der Käufer das will. Nie, nie und nie drängen wir uns auf. Boxerliebhaber sind in unserem zu Hause willkommen. Wir freuen uns über jeden, der einen Welpen aussucht und ihn bis zu seinem Abschied von dem Wurf mehrmals besuchen kommt.

 

 

Sabina und Mitja HERIC